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Schon als ich den Co-Working Space betrete, fällt mein Blick sofort auf die strahlenden Gesichter von Wolfgang und seiner Kollegin Anna. Dass die beiden gute Gastgeber sind, spürte ich schon bei unseren vorangegangenen Treffen. Umso mehr freue ich mich nun darauf als Teilnehmer des BiolebensmittelCamps bald selbst zu erleben, wie sie mit ihrem Biolebensmittelcamp die Branche mit einem einzigartigen Netzwerk-Format zusammenbringen und zum interdisziplinären Diskurs anregen.

Das anschließende Interview mit Wolfgang machte so großen Spaß, dass man daraus ohne Weiteres eine eigene Serie machen könnte. Wolfgang ist seit Jahren sehr aktiv in der deutschsprachigen Bio-Szene und hatte trotz der noch kurzen Historie des Camps bereits viele hochspannende Menschen und Unternehmen dort zu Gast. Dass er bereitwillig seinen Blick auf die drängenden Fragen rund um das Thema Bio mit mir teilt, zeigt umso mehr, woran ihm wirklich gelegen ist.

Ein Stück weit empfinde ich Wolfgang als „Bruder im Geiste“. Er hat sich sein Handwerkszeug redlich erarbeitet und irgendwann für sich die Entscheidung getroffen, dass er mit noch mehr Flexibilität, eigenen Ideen und einem kleinen schlagkräftigen Team noch mehr für die Bio-Akteure tun kann. Sein Service ist die Vernetzung. Er steht den Teilnehmern der Camps in der Rolle des Dienstleisters zur Seite. Jedoch als einer, der mehr tut als rein an seinen wirtschaftlichen Vorteil zu denken.

Wolfgang glaubt daran, dass aus den Ideen vieler, eine große gemeinsame Botschaft werden kann. Deshalb ruft er nicht nur Unternehmer zu seinen Treffen, sondern lädt auch Vertreter aller Disziplinen und Fachrichtungen ein, die zum ganzheitlichen Erfolg von Bio in Deutschland, Österreich und der Schweiz beitragen.

Die Inhalte der zwei intensiven Tage geben die Teilnehmer in Form der eingereichten Challenges selbst vor. Demokratisch werden jene Themenvorschläge gewählt, die den meisten Netzwerkern auf der Seele brennen. Die eingereichten Themen sind vielfältig, das Feld der Teilnehmer ist es ebenso. Viele Mutmacher könnte ich hier treffen und sie persönlich und direkt kennenlernen, verspricht mir Wolfgang. Mit ihnen über ihre Geschichte(n) sprechen und noch besser verstehen, was sie umtreibt.

Darauf freue ich mich. Und auf die nächsten Folgen mit weiteren #Mutmachern aus der Bio-Branche. Der Weg nach Fulda zum #Biolebensmittelcamp2019 wird viel Stoff liefern für die Fortsetzung dieser Interview-Reihe. Dranbleiben lohnt sich also!

Und an dieser Stelle schon einmal Danke an alle #Mutmacher, dass sie bereit waren ihre bis dato zehn sehr persönlichen Unternehmergeschichten zu erzählen.

Verwendete Bilder:

mit freundlicher Genehmigung von thecampcompany.com